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Mutmach-Monster rettet 330 Kinder

Foto: © härmanz

Tolles Mitmach-Spektakel in der Christinaschule,
gefördert durch die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West.
 

Ausgerechnet am Welttag der seelischen Gesundheit ertönte aus der Stommelner Christinaschule viel lautes Getöse.



Unter anderem Gerumpel, gruselige Geräusche, ungewöhnliche Musik und haarsträubendes Kindergeschrei. Aber kein Grund zur Sorge, keinem Kind wurde auch nur ein Haar gekrümmt, denn das Live-Hörspiel mit dem nettesten Monster der Welt und einer gut gelaunten Hörspiel-Crew war ein riesiges Vergnügen und ein besonderes Highlight für Klein und Groß.  Schulleiter Christian Klann freute sich, dass ausgerechnet die Kinder seiner Schule von der Förderung durch die Sparda-Stiftung profitieren und staunte über die völlig veränderte Turnhalle seiner Schule. Magisches Lichtpulver machte es möglich: mit einem Fingerschnipp von Geräusche-Dirigentin Andrea Herrmann ist die Turnhalle der Christinaschule abgedunkelt und in blauschimmerndes Bühnenlicht getaucht.

Das Monster namens „Kinderfresser“, von dem das Live-Hörspiel handelt, ist trotz seines gruseligen Namens ein richtig hilfsbereiter Monsterkumpel und einer, dem es am Herzen liegt, Kinder stark zu machen. Denn es ist von Beruf ein Mutmach-Monster, das Kinderangst in Kindermut verwandeln kann, also genau das richtige zum „Welttag der seelischen Gesundheit“. Das Erlernen der Monstersprache und viele andere verrückte Dinge passierten im Mitmach-Hörspiel von und mit Autor Klaus Strenge, bei dem es viel zu hören, erleben und zu tun gab für die Kinder im Publikum.

Autor Strenge hat sein Hörspiel so umgeschrieben, dass die Kinder vielfältig eingebunden werden: als Geräuschemacher für Donner, Regen, Wind und viele andere Klänge, um dem Hörabenteuer Lebendigkeit und Spannung zu verleihen. Sogar mehrere „Rülpsmeister“ kamen zum Einsatz, die mit ihren Rülpsern das Schulgebäude zum Wackeln bringen mussten. Geräusche-Dirigentin Andrea Herrmann fing während der Vorstellung mit einer langen Mikrofon-Angel geschickt die verschiedenen Sounds der Kinder ein: Geräusche von Tüten, Trommeln, Töpfen, Hupen und anderen Alltagsgegenständen,  die Autor Klaus Strenge und sein Sprecher-Ensemble bei der Lesung unterstützten. Lehrerin Katja Schumacher freute sich: „Am schönsten waren die vielen verschiedenen Stimmen, mit denen gesprochen wurde und dass die Kinder mitmachen durften.“

Klaus Strenge verzauberte die Kinder im Publikum nicht nur als überaus fantasievoller Autor und sondern tatsächlich als wahrer Stimm-Akrobat. Gekonnt sorgte er mit seinen Stimm- und Mimikvarianten mal für Spannung, mal für Überraschungen und Gelächter. Begeistert erzählt Greta: „Ich fand am besten die Stimme von dem Kinderfresser, die war so lustig“.  Benedikt und Marietta kichern: „Wir fanden am lustigsten den Rülpser“. Neben dem virtuosen technisch-musikalischen Begleiter Peter Wieschermann der gehörten außerdem 12 lesetalentierte Kinder der GGS Christinaschule zum Sprecherensemble der drei Vorstellungen. Für diesen Auftritt hatten sie vom Autor persönlich ein Lesecoaching erhalten und meisterten die Show mindestens ebenso gut wie ihre Profi-Kollegen. Natürlich waren sie vor der Aufführung mächtig aufgeregt, doch der tosende Applaus des Schüler-Publikums und zeigte ihnen, dass sie ihre Aufgabe super gemeistert haben. „Erst war ich sehr aufgeregt“ berichtet Lesekind Fiona nach der Vorstellung. „Aber jetzt sind wir stolz, dass wir es geschafft haben“, fasst ihre Lesekollegin Pia zusammen.

Und so erlebten alle zusammen - Kleine und Große, Monster und Menschen – 3 wundervolle Aufführungen, bei denen der böse Hustenmacher Knochenschuh von allen gemeinsam besiegt wurde und auf Nimmerwiedersehen davonflog. Das macht Mut und ist ganz sicher ein guter Beitrag zur seelischen Gesundheit, freut sich besonders Ursula Wißborn, Vorstand der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West durch deren finanzielles Engagement das tolle Event an der GGS Christinaschule überhaupt erst möglich war.