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Monsterhaftes Mitmach-Hörspiel

Foto: © härmanz

Das Mitmach-Hörspiel mit dem Mutmach-Monster
„Der Kinderfresser kommt! - Keine Angst vorm Monster unterm Bett“
machte am 12.04.2019 in der GGS Vorst Station und begeisterte Kinder und Lehrer.

Das Foyer der GGS Vorst zeigte sich den Schülern am Freitagvormittag komplett abgedunkelt und  in wundersam blauschimmerndes Bühnenlicht getaucht.


Und dann wurde es gruselig-dunkel, das Licht flackerte und die 210 Schülerinnen und Schüler der GGS Vorst erlebten ein packendes LIVE–Hörspiel.
Aus den Räumen der Grundschule in Tönisvorst ertönte viel Interessantes: lautes Getöse, gruselige Geräusche, ungewöhnliche Musik und haarsträubendes Kindergeschrei. Aber Angst? Keine Spur! Die hatten weder Hauptfigur Cilly, noch die Kinder im Publikum der Grundschule. Ganz im Gegenteil, die Begegnung mit dem liebenswertesten Monster der Welt war ein großer Spaß und ein besonderes Erlebnis für alle.

Monstersprache und Rülpsmeister
Schon im ersten Kapitel des Mitmachhörspiels erkannten sie selbstverständlich sofort, dass das Monster namens „Kinderfresser“ trotz seines gruseligen Namens ein richtig supernetter Monsterkumpel ist und das Mädchen Cilly kein bisschen in Gefahr. Hinter einer kleinen Theke steckten Kinderhände in bunten Wuschelfiguren mit riesigen Kulleraugen und ließen die Monsterpuppen im Takt der Rufe aus dem Publikum tanzen. Mit begeisterten „Eiku-Diku!“-Rufen begrüßten die Schüler das Mutmach-Monster und seine Kinder in ihrer Monstersprache. Das Erlernen der Monstersprache und viele andere verrückte Dinge passieren im Mitmach-Hörspiel von Autor Klaus Strenge, bei dem es nicht nur viel zu hören und erleben gab, sondern auch aktiv viel zu tun für die Kinder im Publikum: Denn er hat sein Hörspiel so umgeschrieben, dass die Kinder selbst als Geräuschemacher für Donner, Regen, Wind und andere Sounds sorgen mussten, um dem Hörabenteuer Lebendigkeit und Spannung zu verleihen. Sogar zwei „Rülpsmeister“ kamen zum Einsatz, die mit ihrem Rülpsen das Haus zum Wackeln bringen mussten. Geräusche-Dirigentin Andrea Herrmann fing während der Vorstellung mit einem langen Mikrofon unermüdlich Töne und Geräusche ein. Sie sorgte dafür, dass die Geräusche von Tüten, Trommeln, Holzklötzen und anderen Alltagsgegenständen auf den Punkt genau ertönten, um Autor Klaus Strenge und sein Sprecher-Ensemble bei der Lesung zu unterstützen.

Nachwuchs-Talente gesucht und gefunden
Klaus Strenge zeigte sich auf der Hörspiel-Bühne nicht nur als fantasievoller Autor, sondern als wahrer Lese-Akrobat. Gekonnt wechselte er von der Lesestimme des Erzählers in die Rolle des bösen Hustenmachers, sprach dann den etwas dämlichen Kaffter und sorgte mit seinen Stimm- und Mimikvarianten mal für Spannung, mal für Erheiterung im Kinderpublikum. Neben seinem technisch-musikalischem Begleiter Peter Wieschermann gehörten 6 lesetalentierte Schüler der GGS Vorst zum Sprecherensemble der Vorstellung. Genaugenommen waren diese Kinder aber die eigentlichen Stars des Vormittags. Lene, Malya, Robin, Zoe, Magdalena und Robin wurden auf diese Aufgabe schon im Vorfeld vorbereitet, hatten fleißig geübt und meisterten diese mindestens ebenso ausgezeichnet wie ihre Profi-Kollegen. Natürlich hatten sie vor den Lesungen tüchtig Lampenfieber und Bauchkribbeln, doch die aufmerksame Stille des Schüler-Publikums bei der Lesung und der tosende Applaus zeigte Ihnen, dass sie ihren „Job“ super gemeistert haben.

Ende gut - alles gut
Stolz hielten sie nach den Aufführungen ihr Autogrammplakat mit Widmung des Autors in den Händen, das sie als Auszeichnung für ihre tolle Leistung als Nachwuchs-Sprecher erhielten. „Das habt ihr großartig gemacht!“ lobte Klaus seine kleinen Kollegen anschließend. Und so schafften es an diesem Vormittag alle - Kleine und Große, Monster und Menschen - mit vereinten Kräften, eine unterhaltsame Vorführung zu erleben, bei der die Guten am Ende gewannen und der Böse Hustenmacher Knochenschuh auf Nimmerwiedersehen davonflog. Für die Kinder im Publikum ein großartiges Hörerlebnis mit viel Lehrreichem, denn im Stück erfuhren sie ganz nebenbei das größte Geheimnis des Universums, erhielten außerdem eine wichtige Botschaft von Albert Einstein und am Ende jeder ein kleines Andenken vom Kinderfresser zum Mitnehmen nach Hause.